Gesundheitsexpertin Fanny Patzschke gibt dir die besten Tipps wie du deine Chakren öffnen und aktivieren kannst um dich wieder zurück ins Gleichgewicht zu bringen

Chakren Öffnen: Blockaden Lösen & Energie Fließen Lassen

7 Chakren bzw. Chakras sind die Hauptenergiezentren in unserem Körper. Sie verlaufen entlang der feinstofflichen Wirbelsäule. Fühlst du dich häufig müde oder gestresst? Bist du anfällig gegenüber Infekten? Leidest du unter Verdauungsproblemen bzw. chronischen Schmerzen? Dann kann all das ein Indiz sein, dass eines oder mehrere Chakren blockiert sind. Im Folgenden bekommst du wichtige Tipps, wie du deine Chakren öffnen und aktivieren kannst. Dadurch löst du Blockaden und die Energie kann wieder ungehindert fließen.

Wie kannst du die 7 Chakren öffnen?

Es gibt verschiedene Methoden, die dir helfen deine Chakren zu harmonisieren und deine innere Welt wieder in Einklang zu bringen. Jedes Energiezentrum hat seine Symbole, Farben, Mantras oder Mudras, die es charakterisieren. Die kannst du in der Meditation genauso nutzen wie auch Edelsteine, Kräuter oder ätherische Öle. Außerdem lassen sich die Chakras mit bestimmten Yoga-Übungen aktivieren. Auch positive Affirmationen sind extrem hilfreich, um deine Chakras besser zu spüren.

Wie stärkst du dein Wurzelchakra?

Das Muladhara-Chakra ist am unteren Ende der Wirbelsäule zu finden. Es ist der Sitz des Elements Erde. Daher kannst du einen Berg oder einen Baum visualisieren, dessen Wurzeln in die Erde ragen. Wiederhole dabei das Bija-Mantra „lam“. Nutze außerdem die positive Affirmation: „Ich bin gut verwurzelt.“
Yoga-Übungen, die besonders das Wurzelchakra ansprechen, sind z.B. Baum, Tänzer, Held, Vorwärtsbeuge und Stellung des Kindes. Auch Edelsteine wie roter Jaspis, Achat, Granat, Rubin und Hämatit stärken dieses Energiezentrum. Genauso gut kannst Kräuter wie z.B. Löwenzahn, Baldrian und Holunder einsetzen.

Wie stärkst du dein Sakralchakra?

Das zweite Chakra befindet sich am Kreuzbein und steht mit dem Element Wasser in Verbindung. Visualisiere deshalb einen Fluss, einen Bach oder einen Wasserfall und wiederhole das Bija-Mantra „vam“. Außerdem kannst du folgende Affirmationen verwenden: „Ich finde Zugang zu mir selbst“ oder „Ich fließe mit der Strom des Absoluten“.
Yoga-Übungen, die das zweite der 7 Chakras öffnen sind z.B. Dreieck, Vorwärtsbeuge und Schulterbrücke.
Orangencalcit, Karneol und Feueropal sind Edelsteine, die dieses Energiezentrum aktivieren.
Unter den Kräuter wirken vor allem Ringelblume, Schafgarbe, Petersilie, Brennnessel und Koriander belebend auf das Sexualchakra.

Wie stärkst du dein Nabelchakra?

Das Manipura-Chakra befindet sich in Höhe des Bauchnabels und steuert unser Sonnengeflecht. Es wird dem Element Feuer zugeordnet. Visualisiere daher eine Sonne, eine Flamme oder einen Vulkan und wiederhole dabei das Bija-Mantra „ram“. Als Affirmation kannst du dir sagen: „Ich bin positiv und mutig“. Ansonsten kannst du dein Solarplexus auch mit Zeremonien wie Arati oder Homa harmonisieren.
Yoga-Übungen, die dieses Chakra aktivieren sind z.B. Held, sämtliche Krokodilstellungen, gedrehtes Dreieck und Boot. Edelsteine für dieses Energiezentrum sind Citrin, Tigerauge und Bernstein.
Kräuter wie Kamille, Rosmarin, Fenchel, Wacholder, Minze oder Melisse helfen dabei das Bauchchakra zu öffnen.

Wie stärkst du dein Herzchakra?

Das Anahata-Chakra liegt in der Mitte der Brust und korreliert mit dem Herzgeflecht. Es steht mit dem Element Luft in Verbindung. Während der Meditation kannst du in dein Herz hineinspüren und das Bija-Mantra „yam“ wiederholen. Auch mit bestimmten Ritualen wie z.B. Pujas öffnest du dein Herz. „Ich finde Zugang zu Freude und Liebe“ kannst du als Affirmation verwenden.
Yoga-Übungen, die das vierte der 7 Chakren öffnen sind z.B. Fisch, Kobra, Bogen, Taube oder Kamel. Die Edelsteine Rosenquarz, Smaragd, Malachit und Aventurin stimulieren das Herzchakra besonders.
Pflanzen und Kräuter, die das Energiezentrum aktivieren, sind u.a. Weißdorn, Rose, Thymian, Oregano, Petersilie und Basilikum.

Wie stärkst du dein Halschakra?

Das Vishuddha-Chakra liegt in der Mitte der Halswirbelsäule und entspricht dem Element Äther (ein Synonym für Raum). Visualisiere daher den Weltraum oder das Universum. Wiederhole dabei das Bija-Mantra „ham“ und die Affirmation: „Ich bin eins mit allen Wesen“.
Yoga-Übungen, die das Kehlkopfchakra aktivieren, sind z.B. Schulterstand, Kamel, Heuschrecke und Bogen.
Die Edelsteine wie Aquamarin, Türkis, hellblauer Topas oder Amazonit wirken hier besonders wohltuend.
Auch Kräuter wie Rotklee, Salbei, Zitronenmelisse, Pfefferminze, Salbei und Zitronengras helfen dabei das Chakra zu reinigen.

Wie stärkst du dein Stirnchakra?

Das Ajna-Chakra befindet sich in der Kopfmitte. Es strahlt aus zum Trikuti (Punkt zwischen den Augenbrauen). Unser drittes Auge korreliert mit dem Geist sowie dem Denkprinzip. Visualisiere in der Meditation ein weißes Licht und wiederhole währenddessen das Bija-Mantra „om”. Ansonsten kannst du folgende positive Affirmation nutzen: „Ich vertraue auf meine Intuition“.
Yoga-Übungen, die auf das Stirnchakra wirken, sind z.B. Kopfstand, Stellung des Kindes, Bogen, Drehsitz, Krähe und Baum.
Edelsteine wie Lapislazuli, Saphir oder Sodalith unterstützen das dritte Auge in besonderem Maße. Gleiches gilt für Kräuter wie Minze, Beifuß, Wacholder und Johanniskraut.

Wie stärkst du dein Kronenchakra?

Das Sahasrara-Chakra ist an der Oberseite des Kopfes auf dem Scheitel lokalisiert. Als tausendblättriger Lotus erstrahlt es in verschiedenen Farben. Dieses Chakra ist die Verbindung zwischen dem Unendlichen und dem einzelnen Individuum.
Fokussiere dich in der Meditation auf das Licht an der Schädeldecke und wiederhole dabei die positive Affirmation: „Ich öffne mich für den Empfang der göttlichen Gnade“. Im Vedanta wird auch häufig „Aham Brahmasmi“ (ich bin Brahman) rezitiert.
Yoga-Übungen, die das höchste der 7 Chakras öffnen sind z.B. Kopfstand und Berg.
Auch Edelsteine wie Amethyst, Bergkristall und violetter Fluorit wirken stark aktivierend, genauso wie Lavendel und Lotus.

Woran erkennst du blockierte Chakren?

Bevor du die Chakren öffnen kannst, muss dir zunächst einmal klar sein, inwieweit sie blockiert sind. Je nachdem, welches Energiezentrum betroffen ist, kann sich das unterschiedlich auswirken.

Wann ist das Wurzelchakra blockiert?

Bist du oft antriebslos oder lässt dich durch äußere Umstände stressen? Bist du unzufrieden mit dem eigenen Körper? Glaubst du außerdem, du bist nicht gut genug? Dann kann das auf ein blockiertes Wurzelchakra hindeuten.

Wann ist das Sakralchakra blockiert?

Hast du Probleme ein gesundes Selbstbewusstsein zu entwickeln? Hast du bereits viele erfolglose oder toxische Beziehungen hinter dir? Fällt es dir schwer dich emotional zu öffnen und intim zu werden? Dann solltest du dich um dein Sexualchakra kümmern.

Wann ist das Nabelchakra blockiert?

Leidest du unter Magenbeschwerden und Angstzuständen? Neigst du dazu gern die Opferrolle einzunehmen? Fällt es dir schwer dein Leben positiv zu verändern bzw. deine Träume zu verwirklichen? Dann meditiere häufiger auf das Bauchchakra und stärke dein Sonnengeflecht.

Wann ist das Herzchakra blockiert?

Stellst du deine eigenen Bedürfnisse zurück, um anderen einen Gefallen zu tun? Hast du Probleme mit Asthma oder Allergien? Der Umgang Liebe und Empathie fällt dir schwer? Hast du das Gefühl dich immer verteidigen zu müssen? Dann deutet das auf ein blockiertes Herzchakra hin.

Wann ist das Halschakra blockiert?

Haderst du damit deine Meinung zu äußern? Scheust du dich vor Konflikten? Bist du ein Mitläufer? Ergreifst du selten das Wort und redest über deine Gefühle? Leidest du unter Halsschmerzen? Fällt es dir schwer die passenden Worte zu finden? Dann meditiere häufiger auf das Kehlkopfchakra.

Wann ist das Stirnchakra blockiert?

Suchst du nach dem Sinn im Leben? Hast du Probleme die richtigen Entscheidungen zu treffen? Hast du oft das Gefühl, dass etwas mit dir nicht stimmt? Leidest du häufiger unter Kopfschmerzen und Verspannungen im Schulter-Nacken-Bereich? Dann könnte dein Ajna-Chakra blockiert sein.

Wann ist das Kronenchakra blockiert?

Fühlst du dich oft einsam und bist planlos? Bindest du dich stark an materielle Besitztümer? Hast du Probleme dich einer höheren Macht anzuvertrauen? Leidest du unter Migräne bzw. Spannungskopfschmerzen? Dann ist dein Kronenchakra vermutlich nicht im Gleichgewicht.

Chakren öffnen – wie gehe ich vor?

Chakren öffnen bedeutet, dass du deine Energiezentren im Körper aktivierst. Dabei führen viele Wege nach Rom. Einige haben wir bereits kennengelernt. Yoga, Aromatherapie oder Edelsteine können die Chakren genauso positiv beeinflussen wie auch die Ernährung. Die Arbeit mit den Energiezentren ist also immer an das eigene Bewusstsein geknüpft.
Der einfachste Weg deine Chakras zu aktivieren, sind geführte Meditationen. So kannst du entweder alle von oben nach unten harmonisieren oder du suchst dir gezielt einzelne Chakren heraus. Beides ist möglich und funktioniert. Solltest du nach ein bis zwei Versuchen noch keine Wirkung verspüren, dann integriere Chakra-Meditationen ruhig regelmäßig in deinen Alltag. Hierzu empfehle ich dir den YouTube-Kanal der lieben Mojo Di.

Das Wichtigste in Kürze

  • Wenn es dir körperlich oder mental nicht gut geht, kann das auf eine Blockade in den Energiezentren hindeuten.
  • Es gibt verschiedene Methoden, die dir helfen deine Chakras besser zu spüren und zu harmonisieren. Besonders gut eignen sich Chakra-Meditationen, Yoga-Übungen und Atemtechniken. Aber auch Heilsteine, ätherische Öle und eine ausgewogene Ernährung können sehr viel bewirken.
  • Wichtig ist immer, dass du beim Öffnen deiner Chakras sehr achtsam vorgehst und nichts forcierst.

Buchtipp:

„Stresssistent“

Du möchtest noch mehr Informationen zu Chakras und Yoga-Übungen? Dann wirf gern mal einen Blick in mein Buch „Stresssistent – entspannt trotz Hamsterrad“. Hier bekommst du Techniken zur Stressbewältigung, gegen Schlafstörungen und für mehr Achtsamkeit an die Hand.

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Autorin: Fanny Patzschke

Apothekerin, staatlich geprüfte Ernährungsberaterin, lizenzierte Fitnesstrainerin, zertifizierte Yogalehrerin, Vegan Raw Chef

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2 Kommentare. Hinterlasse eine Antwort

  • Ananda Devi
    1. März 2024 17:45

    Liebe Fanny,
    ich finde es sooo klasse, dass du dich auch mit solchen “alternativen” Themen auseinandersetzt. Viele Schulmediziner verschließen sich davor. Dabei ist die energetische Komponente so wichtig für unsere Gesundheit. Ich bin ein großer Fan deiner Arbeit. Mach bitte weiter so.
    Herzensgrüße, Ananda

    Antworten
    • Vielen herzlichen Dank. Ich finde es sehr wichtig, dass wir unsere Informationen aus vielfältige Quellen beziehen. Nur so kommen wir der Wahrheit näher.
      Liebe Grüße

      Antworten

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