Negative Glaubenssätze auflösen in 4 einfachen Schritten? Dafür gibt dir Präventiv-Apothekerin Fanny Patzschke die besten Tipps.

Negative Glaubenssätze Auflösen: Dein Weg Zur Freiheit

“Du bist total unsportlich! Aus dir wird nie etwas! Du hast null Disziplin!” 
Solche Aussagen sind sehr schmerzhaft und prägend. Sie verankern sich tief in unserem Unterbewusstsein. Dadurch nehmen wir sie früher oder später als Wahrheiten an. Doch in Wirklichkeit handelt es sich um nichts anderes als negative Glaubenssätze. Das Problem dabei: wir erkennen sie nicht als solche. So bleiben wir in einem Strudel aus Selbstzweifeln und negativem Denken gefangen. Das führt dazu, dass wir unser Potenzial nicht voll ausschöpfen können. Doch es gibt einen Weg hinaus: Wir können negative Glaubenssätze auflösen und in positive umwandeln – jederzeit und überall.

Wie entstehen negative Glaubenssätze?

Negative Glaubenssätze entwickeln sich häufig durch unsere Erziehung, aber auch aufgrund der Evolution. Unser Gehirn ist darauf programmiert sich eher auf Gefahren und Probleme zu konzentrieren anstatt auf positive Dinge. Dies wird durch das retikuläre Aktivierungssystem (RAS) bewerkstelligt. Es fungiert als eine Art Filter und schützt uns vor Reizüberflutung. Wir nehmen daher bevorzugt Informationen wahr, die unseren bisherigen Erfahrungen und Erwartungen entsprechen. Wenn du zum Beispiel in deiner Kindheit oft gehört hast, dass du unsportlich bist, verankert sich diese Aussage tief in deinem Unterbewusstsein. Sie beeinflusst dein Selbstbild und deine Handlungen dahingehend, dass du vermutlich kein Top-Athlet bei Olympia wirst.

Negative Glaubenssätze erkennen und auflösen

Um negative Glaubenssätze aufzulösen, müssen wir sie zunächst erkennen. Das kann sich als sehr herausfordernd erweisen. Immerhin sind diese negativen Überzeugungen tief in uns verwurzelt. Regelmäßige Selbstreflexion und das aktive Bewusstmachen sind wertvolle Tools:

  1. Reflektiere dich selbst: Überlege, welche negativen Aussagen du über dich selbst glaubst. Schreibe diese Glaubenssätze auf.
  2. Finde gegenteilige Beweise: Überlege dir Situationen in deinem Leben, die diese Glaubenssätze widerlegen. Notiere diese Erfahrungen.
  3. Formuliere positive Affirmationen: Wandle die negativen Glaubenssätze in positive Affirmationen um. Schreibe sie auf und wiederhole sie regelmäßig.
  4. Präge dir deine neuen Glaubenssätze ein: Arbeite kontinuierlich daran, die positiven Affirmationen zu verinnerlichen und dein Mindset zu verändern.

Negative Glaubenssätze in positive umwandeln: Kurze Liste mit Beispielen

Die Transformation negativer Glaubenssätze in positive ist ein entscheidender Schritt zu einem erfüllteren Leben. So stärkst du dein Selbstbild. Hier sind einige häufige negative Glaubenssätze und wie du sie umformulieren kannst:

  • “Ich bin total unsportlich.” stattdessen: „Ich kann meine Fitness kontinuierlich verbessern.”
  • „Ich bin nicht gut genug.“ stattdessen: „Ich bin wertvoll und habe viel zu bieten.“
  • “Ich werde nie erfolgreich sein.” stattdessen: „Ich arbeite kontinuierlich an meinem Erfolg und erreiche meine Ziele.“
  • „Ich habe nur Pech.“ stattdessen: „Ich verdiene es glücklich und erfüllt zu leben.“

Negative Glaubenssätze umformulieren: Beispiel aus meiner Erfahrung

Ich war früher sehr perfektionistisch und konnte mir keine Fehler und Schwächen verzeihen. Dieser zwanghafte Perfektionismus führte zu großem Stress und Unzufriedenheit. Dagegen setzte ich folgende Affirmation:
„Ich bin lieber authentisch statt perfekt.“
Diese positive Umformulierung hilft mir entspannter und zufriedener zu leben.

Negative Glaubenssätze transformieren: Schritt für Schritt

Der Prozess der Transformation negativer Glaubenssätze erfordert konsequentes Handeln. Beginne mit der Identifikation deiner negativen Glaubenssätze. Gehe wie folgt vor:

  • Erkennen: Sei dir deiner negativen Glaubenssätze bewusst.
  • Umformulieren: Wandle sie in positive Affirmationen um.
  • Wiederholen: Wiederhole die positiven Affirmationen regelmäßig.
  • Verinnerlichen: Mache die neuen Glaubenssätze zu einem festen Bestandteil deines Denkens

Negative und positive Glaubenssätze: Der Unterschied

Positive Glaubenssätze stärken unser Selbstvertrauen und unsere Resilienz. Negative Glaubenssätze hingegen blockieren uns. Ich vergleiche sie gern mit einem zu eng geschnallten Gürtel, der uns einschränkt. Damit stehen wir uns immer wieder selbst im Weg. Indem wir negative Glaubenssätze identifizieren und durch positive ersetzen, erleichtern wir unser Leben.

Negative Glaubenssätze loslassen: Dein Weg zur Freiheit

Das Loslassen negativer Glaubenssätze ist ein befreiender Prozess. Er erfordert Geduld und kontinuierliche Arbeit. Aber die Ergebnisse sind es wert. Sei nachsichtig gegenüber dir selbst. Auch gelegentliche Rückschritte sind völlig okay. Nimm dir regelmäßig Zeit zur Selbstreflexion. Stärke dein Mindset durch positive Affirmationen. Peu à peu werden sich deine Gedankenmuster verändern und du entwickelst ein positiveres Selbstbild. Dein Weg zu einem glücklicheren, erfüllteren und gesünderen Leben beginnt jetzt.

Fazit: Glaubenssätze verändern für ein besseres Leben

Negative Glaubenssätze können unser Leben stark beeinträchtigen. Es liegt in unserer Macht, sie zu erkennen, umzuwandeln und loszulassen. Mit positiven Affirmationen lassen sich negative Glaubenssätze auflösen. Die kontinuierliche Arbeit an unserem Mindset wird unser Leben erheblich verbessern. Befreie dich vom Gürtel negativer Glaubenssätze und entfalte dein volles Potenzial.

Autorin: Fanny Patzschke

Apothekerin, staatlich geprüfte Ernährungsberaterin, lizenzierte Fitnesstrainerin, zertifizierte Yogalehrerin, Vegan Raw Chef

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