Gesunde Ernährung mit wenig Geld ist dank dieser 10 Tipps problemlos möglich

Gesunde Ernährung Mit Wenig Geld: 10 Spar-Tipps

Die Lebensmittelpreise steigen gerade mit der Inflationsrate um die Wette und alles wird immer teurer. Trotzdem steht uns nicht mehr Geld zur Verfügung. Gerade, wenn du eine mehrköpfige Familie hast und ihr euch gesund ernähren wollt, ist rechnen angesagt.
Aber ist eine gesunde Ernährung mit wenig Geld überhaupt möglich? Ich sage ganz klar: „Ja!“
Sparen und Qualität stehen nicht unbedingt im Widerspruch zueinander. Heute bekommst du 10 wertvolle Tipps an die Hand, wie du günstig einkaufen und dich trotzdem bedarfsdeckend ernähren kannst.

Tipp Nr. 1: Starte in die Selbstversorgung

Keine Sorge: du musst weder extra auf’s Land übersiedeln, noch brauchst du dafür einen riesigen Garten oder viel Platz. Selbst in einer kleinen Wohnung kannst du durchaus eine grüne Oase entstehen lassen:

Ziehe Sprossen und Microgreens

Das funktioniert extrem einfach. Verwende dazu Sprossengläser mit einem gelochtem Deckel oder einen Sprossenturm. Beides beansprucht wenig Platz und du kannst dennoch frische, vitalstoffreiche Superfoods ziehen.

Sammle Wildkräuter

Löwenzahn, Brennnessel, Schafgarbe, Gänseblümchen, Giersch, Vogelmiere, Veilchen, Gundermann, Goldrute und Co. sind die wahren Superfoods. Wildkräuter sind wesentlich nährstoffreicher als die überzüchteten Gemüsesorten aus dem Supermarkt bzw. die Kulturkräuter. Sie wachsen vor deiner Haustür und du kannst sie gratis sammeln.

Mietäcker und Schrebergärten

Ein Trend aus der ehemaligen DDR ist aktuell wieder stark im Kommen. Auch bei uns im Dorf gibt es eine Kleingartenanlage, deren Parzellen alle vermietet sind. Damit steht dir ebenfalls eine sehr gute Selbstversorgungsquelle zur Verfügung.

Streuobstwiesen und Plantagen

Wiesen mit Apfel- und Birnbäumen, Pflaumen oder Kirschen findest du in vielen Regionen Deutschlands. Häufig ernten die Besitzer ihr Obst nicht ab. Solltest du eine Streuobstwiese in der Nähe haben, kannst du auch dort Früchte auflesen. Aber Vorsicht: pflücken ist verboten und Mundraub eine Straftat. Idealerweise setzt du dich vorher mit den Eigentümern in Verbindung und bittest um Erlaubnis. Dann bist du auf der sicheren Seite – genauso auch bei Obstplantagen oder „Ernte mich“ Feldern.

Wie du siehst, ist Selbstversorgung eine sehr gute Möglichkeit, wie du eine gesunde Ernährung mit wenig Geld umsetzen kannst.
Falls diese Ideen keine Jubelstürme bei dir auslösen, hast du natürlich auch viele Optionen, um beim Einkauf zu sparen.

Tipp Nr. 2: Kaufe regional und saisonal.

Regionale und saisonale Lebensmittel vereinen sehr viele Vorteile. Sie sind besser für die Umwelt und legen keine langen Transportwege zurück. Obst und Gemüse wird in der Regel reif geerntet, muss nicht aufwendig gelagert werden und ist dadurch viel preisgünstiger.
Übrigens: auch ein Einkauf beim Direkterzeuger kann sich lohnen. Schau hierzu mal auf dem Wochenmarkt oder in Hofläden vorbei. Du wirst überrascht sein, was dort für Schnäppchen lauern.

Tipp Nr. 3: Nutze Kundenkarten bzw. achte auf Rabatte.

Viele Supermärkte und Bioläden bieten mittlerweile Kundenkarten an. Dort kannst du deine Wocheneinkäufe sammeln und bekommst eine Prämie. Dieses Guthaben wird dann mit deinen Einkäufen verrechnet.
In einigen sehr bekannten Drogeriemärkten bekommst du Rabattcoupons, wo du pro Einkauf 10% sparen kannst. Auch hier kann die Schnäppchenjagd beginnen.
Nicht zu vernachlässigen sind auch die guten alten Flyer – sei als Print oder digital als App. Hier findest du Wochen- und Monatsangebote übersichtlich zusammengefasst.
Oft bieten Supermärkte reduzierte Waren an, deren Mindesthaltbarkeitsdatum fast abgelaufen ist. Hier kannst du bis zu 50% sparen. Ein Blick lohnt sich.
Wichtiger Hinweis: ein abgelaufenes MHD bedeutet nicht, dass du die Produkte nicht mehr verwenden kannst. Im Gegenteil: meist sind sie auch Monate später noch frisch und lecker – zumindest, wenn die Packung nicht angebrochen ist. Anders beim Verbrauchsdatum: hier muss die Ware bis zum Tag X tatsächlich verwertet werden.

Tipp Nr. 4: Wirf keine Lebensmittel weg.

Was sich so sinnvoll wie logisch anhört, ist leider keine Seltenheit. Sage und schreibe 10 Mio. Tonnen an Lebensmitteln landen in Deutschland im Müll. Foodsharing ist eine Plattform, die genau dagegen ankämpft. Hier werden Produkte vor der Entsorgung gerettet und an Bedürftige verteilt.
Vorsicht ist in dem Zusammenhang bei Jumbopackungen geboten. Die sind nicht unbedingt preisgünstiger, aber verleiten häufiger zum Kauf. Vergleiche deshalb immer die Grundpreise. Sprich: wieviel kostet das pro Produkt pro 100 g, pro Kilo oder pro Liter?
Solltest du Großpackungen auf Vorrat kaufen, dann achte darauf, dass die Lebensmittel auch nach Anbruch möglichst lange haltbar sind. Sinnvoll sind in diesem Zusammenhang: Nüsse bzw. Nussmuse, Hülsenfrüchte, Sprossensaaten oder Trockenfrüchte. Gerade hier kann es sich lohnen auch mal Online zu schauen und Preise zu vergleichen, da Produkte in Bioqualität oftmals günstiger sind.

Tipp Nr. 5: Plane deine Einkäufe sinnvoll.

Schreibe dir immer eine Einkaufsliste – sei es in analoger oder digitaler Form. Überlege dir am besten bereits im Vorfeld, wie dein Speiseplan für die kommende Woche aussehen könnte. Erstelle dir ggf. auch einen Mealprep-Plan. Außerdem wichtig: gehe niemals mit leerem Magen einkaufen. Dein Hunger wird dafür sorgen, dass viel mehr im Einkaufskorb landet, als du eigentlich brauchst.

Tipp Nr. 6: Vermeide Fertigprodukte.

Bereite so viel wie möglich selbst zu. Das ist nicht nur viel gesünder, sondern deutlich preisgünstiger. To-Go Produkte oder das belegte Brötchen vom Bäcker um die Ecke sind wesentlich teurer. Schließlich lassen sich die Erzeuger die Zeitersparnis unsererseits gut bezahlen. Gleiches gilt auch für Tiefkühlpizzen, Burger oder Fertigsuppen.
Auf Basis von regionalem und saisonalen Gemüse lassen sich super leckere Eintöpfe, Pfannengerichte oder Aufläufe zubereiten. Dabei kannst du größere Mengen kochen und den Rest einfrosten.
Ob du’s glaubst oder nicht: dieser Hack ist einer der besten für eine gesunde Ernährung mit wenig Geld.

Tipp Nr. 7: Reduziere Fleisch und Fisch auf ein Minimum.

Im Idealfall verzichtest du (fast) komplett auf tierische Produkte. Selbst für das billigste Fleisch aus der Massentierhaltung zahlst du am Ende des Tages einen hohen Preis. Abgesehen davon, dass ein solcher Umgang mit Tieren ethisch nicht vertretbar ist, schadest du auch deiner Gesundheit.
Deshalb: wenn Fleisch oder Fisch – lieber weniger, aber von guter Qualität.

Tipp Nr. 8: Tiefkühlware als gute Alternative.

Zwar solltest du möglichst zu frischen und saisonalen Lebensmitteln greifen, aber im Winter ist das nur bedingt möglich.
Kaufe Gemüse, Obst oder Kräuter, die erntefrisch eingefroren wurden und keine weiteren Zusatzstoffe enthalten. So umgehst du die Problematik der kalten Jahreszeit, dass manches Obst und Gemüse bereits ewig in der Auslage vor sich hin schmort.

Tipp Nr. 9: Discounter bieten z.T. gute Qualität.

Und das sogar im Bio-Bereich. Natürlich lässt sich darüber streiten, inwieweit Discount-Bio unterstützenswert ist. Aber bevor du dir Bio gar nicht leisten kannnst – warum nicht im Discounter kaufen? Sie sind –  was die Grundnahrungsmittel angeht – sehr gut aufgestellt und bieten immer mehr regionale und saisonale Produkte an.

Tipp Nr. 10: Finde Zwillingsprodukte.

Der Preis spiegelt nicht zwangsläufig die Qualität wider. Viele Markenhersteller produzieren Konsumgüter für Discounter oder Supermarkt-Eigenmarken. Die unterscheiden sich weder in Sachen Qualität noch im Geschmack vom Original. Sie werden lediglich preisgünstiger angeboten. Dadurch lässt sich für uns Verbraucher bares Geld sparen. Am einfachsten identifizierst du sie anhand der Zutatenlisten und Nährwerttabellen. Diese sind identisch mit dem Markenprodukt.

Das Wichtigste in Kürze

Gesunde Ernährung mit wenig Geld bedeutet kein Widerspruch. Wer clever einkauft, viel selbst macht und Preise vergleicht, kann sehr gut sparen. Dabei musst du keine Abstriche in der Qualität vornehmen.
Plane deine Einkäufe strukturiert und achte darauf, dass keine Lebensmittel im Müll landen.
Ernähre dich pflanzenbasiert, reduziere tierische Produkte auf ein Minimum und vermeide Industriekost. Achte auf Regionalität und Saisonalität und zieh dir Sprossen bzw. Kräuter auf der Fensterbank.

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