Präventiv-Apothekerin Fanny Patzschke teilt das ultimative Rezept für die beste vegane Milch. Es dauert nur 5 Minuten und du brauchst keinen Nussmilchbeutel.

Beste Vegane Milch: Rezept Für Pflanzliche Milchalternative

Du möchtest die beste vegane Milch für dich finden? Dann solltest du sie selber machen. Pflanzenmilch aus der eigenen Küche ist immer bessere Wahl. Sie gehört zu meinen wichtigsten Grundrezepten. Dabei kannst du jegliche Art von Nüssen, Kernen oder auch Getreiden zum Einsatz bringen. Ich verwende am liebsten Cashews, da das auch die Lieblingssorte meiner Mutti ist. Erfahre, wie du die leckerste und beste vegane Milch in unter 5 Minuten zubereitest und welche gesundheitlichen Vorteile sie gegenüber gekauften Pflanzendrinks hat.

Darum solltest du vegane Milch selber machen

Pflanzenmilch selber zu machen bringt viele Vorteile mit sich:

  • Preis: Pflanzendrinks sind sehr teuer, da sie mit 19% besteuert werden. Mit der eigenen Zubereitung spart du bares Geld.
  • Inhaltsstoffe: Du bestimmst die Zusammensetzung und vermeidest unnötige Zusatzstoffe wie Süßungsmittel, Salz oder Stabilisatoren.
  • Geschmack: Die höhere Ausgangsmenge an Cashews verleiht der Pflanzenmilch eine cremige Konsistenz und ein intensives Aroma.

Cashewmilch aus 2 Zutaten

  • 100 g Cashews
  • 500 ml Wasser
  • Optional: Gewürze wie Zimt, Vanille, Ingwer oder Kurkuma

Vegane Milch selber machen: So einfach geht’s

  • Variante 1: Cashews mehrere Stunden (am besten über Nacht) einweichen, anschließend Einweichwasser abgießen
  • Variante 2: Cashews anrösten, um Aroma zu intensivieren und direkt verarbeiten
  • Cashews, eventuell Gewürze und Wasser im Hochleistungsmixer pürieren bis milchig-trübe Konsistenz entsteht
  • fertige Cashewmilch in Vorratsglas abfüllen und im Kühlschrank lagern

Diese vegane Milchalternative ist im Kühlschrank 5-6 Tage haltbar. Durch ihre cremige Konsistenz eignet sie sich perfekt für Smoothies, Kaffee oder Müsli.

Vegane Milch selber machen: Tipps und Tricks

Selbstgemachte Pflanzenmilch ohne Zucker ist nicht nur gesünder, sondern auch geschmacklich besser. Hier sind einige Tipps:

  • Gewürze verwenden: Verfeinere deine Milch mit Zimt, Vanille oder Ingwer für ein besonderes Aroma.
  • Datteln zum Süßen: Füge 1-2 Datteln hinzu, wenn du eine süßere Milch möchtest.
  • Weniger Wasser für Sahne: Verwende 1,5-fache Wassermenge, um eine festere „Sahne“ herzustellen.
DIY-Pflanzenmilch selber machen
Die fertige Cashewmilch

Superfood Cashews: Leckere Kraftpakete für Körper und Gaumen

Cashewkerne stammen aus Südamerika und sind botanisch gesehen keine Nüsse, sondern Kerne. Ihr hoher Proteingehalt von 20% macht sie zu einem idealen Snack für Veganer und alle, die ihre Proteinaufnahme steigern möchten. Cashews sind reich an Vitaminen wie Vitamin B1, B2, B6 und E sowie Mineralstoffen wie Magnesium und Phosphor. Diese Nährstoffe unterstützen deine Gehirnfunktion, fördern gesunde Haut und Haare und stärken dein Immunsystem. Die Antioxidantien in Cashews bekämpfen freie Radikale und reduzieren stille Entzündungen im Körper. In fermentierter Form sind Cashews ein köstlicher Käseersatz, der den Gerichten eine cremige Note verleiht und gleichzeitig deine Gesundheit fördert.

Vegane Milchalternativen: Ein kurzer Überblick

Es gibt viele vegane Milchalternativen, die jeweils ihre eigenen Vorteile und idealen Einsatzgebiete haben:

Cashewmilch: Beste vegane Milch

Cashewmilch ist unsere absolute Lieblingsmilch. Für die Zubereitung brauchst du nicht einmal einen Nussmilchbeutel. Da Cashews wenig Faserstoffe enthalten, bleibt kein Trester übrig. Du kannst deine Pflanzenmilch direkt abfüllen. Das erleichtert die Handhabung. Die Zubereitung dauert keine 5 Minuten. Sie ist universell einsetzbar und passt immer.

Hafermilch: Perfekt zum Aufschäumen

Hafermilch ist reich an Ballaststoffen und Beta-Glucanen, die den Cholesterinspiegel senken können. Sie eignet sich hervorragend für Kaffee, da sie sich gut aufschäumen lässt. Da das Getreide in regional angebaut wird, ist Hafermilch aus ökologischer Sicht eine gute Wahl.

Reismilch: Für alle Süßmäulchen

Reismilch ist hypoallergen und leicht verdaulich, was sie ideal für Menschen mit Lebensmittelallergien macht. Sie hat einen süßen Geschmack und ist perfekt für Desserts.

Sojamilch: Unterschätztes Proteinwunder

Sojamilch ist in den vergangen Jahren in Verruf geraten. Doch auch sie bietet Vorteile. Der Proteingehalt von Sojamlich ist mit Kuhmilch vergleichbar. Sie eignet sich insbesondere herzhafte Gerichte.

Mandelmilch: Mildes Backvergnügen

Mandelmilch hat einen milden, nussigen Geschmack und ist kalorienarm. Sie passt gut zu Müsli, Smoothies und leichten Backwaren.

Haselnussmilch: Nussiges Antioxidanzien-Paket

Haselnussmilch zeichnet sich durch einen intensiven, nussigen Geschmack aus. Haselnüsse punkten vor allem durch ihren hohen Gehalt Vitamin E. Dieses starke Antioxidans schützt die Zellen vor oxidativem Stress und unterstützt unser Immunsystem. Haselnussmilch ist ideal für Schokoladengetränke und Desserts.

Hanfmilch: Nachhaltiges Omega-3-Wunder

Hanfsamen sind reich an Omega-3-Fettsäuren, die wir für Herzgesundheit und Hirnfunktion benötigen. Hanf wird meist in Mischkulturen in Europa angebaut. Daher gibt es aus ökologischer Sicht nichts zu beanstanden.

Fazit: Die beste vegane Milch für jeden Geschmack

Ob Cashewmilch, Hafermilch oder eine andere Pflanzenmilch – selbstgemachte vegane Milch ist die beste Wahl. Du sparst Geld, vermeidest Zusatzstoffe und genießt einen intensiveren Geschmack. Mit natürlichen Zutaten zauberst du in kurzer Zeit eine köstliche und gesunde Alternative zu gekauften Pflanzendrinks und Kuhmilch. Probiere es aus und finde deine persönliche vegane Lieblingsmilch. Dein Körper und dein Geschmackssinn werden begeistert sein.

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Autorin: Fanny Patzschke

Apothekerin, staatlich geprüfte Ernährungsberaterin, lizenzierte Fitnesstrainerin, zertifizierte Yogalehrerin, Vegan Raw Chef

2 Kommentare. Hinterlasse eine Antwort

  • Das ist so genial. Ich hab am Anfang immer vegane Milch gemacht mit Nussmilchbeutel. Das war mir aber sehr schnell zu umständlich. Aber die gekaufte kann man ja auch total vergessen. Dein Rezept kam wie gerufen. Ich habe es jetzt schon ein paar Mal gemacht und noch mit Ingwer oder Zitrone verfeinert. Es ist einfach unfassbar lecker.

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